Veränderung geht mit Loslassen am besten und 20 motivierende Zitate.

Warum klappt das nicht so einfach mit der Veränderung?

Warum tun wir uns so schwer und fallen immer wieder in alte Muster zurück?

Weil uns tausende unsichtbare Fäden mit unseren lieb gewonnenen Gewohnheiten, Illusionen, Ängsten, Sorgen und vor allem falschen Vorstellungen von uns selbst verbinden.

Das macht uns zwar eine Menge Druck, Stress und verursacht teilweise auch emotionalen Schmerz, scheint aber irgendwie auch vertraut und sicher zu sein. ​

Nichts macht uns so viel Angst wie unbekanntes Gebiet zu betreten und auch nur für einen Moment die Kontrolle aufzugeben. ​

Beides ist aber Voraussetzung, um neue Erfahrungen machen zu können. Wir müssen das, woran wir kleben, loslassen.

Dabei geht es in der Regel nicht um irgendwas außerhalb von uns, sondern vielmehr um Teile von uns selbst, die eigentlich gar nicht zu uns gehören und unseren wahren Wesenskern überdecken.

Ziele setzen, Pläne machen und Visualisieren funktioniert nicht, wenn du gleichzeitig an den Dingen unbewusst festhältst, die dem entgegenstehen.

Je genauer deine Vorstellungen davon sind, wie dein Leben aussehen sollte, wie du selbst aussehen solltest, was du erreichen solltest, wie du dich fühlen solltest, desto mehr innere Widerstände rufst du auf den Plan.

Buddhisten lösen in tiefer Meditation sogenannte Anhaftungen, um befreit von alten Lasten das Glück erleben zu können. Auch im Schamanismus, bei den Mystikern und Philosophen taucht das Loslassen immer wieder als zentrales Mittel auf.

Warum Loslassen der beste Weg zur Veränderung ist - und 20 motivierende Zitate.

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Du musst allerdings nicht ins Kloster gehen oder jahrelang meditieren, um die unsichtbaren Fäden loszulassen, die dich bisher an deine einschränkenden Muster gefesselt haben.

Das ist auch mitten im Alltag möglich. Du brauchst auch keinen Plan, was du am besten wann und in welcher Reihenfolge angehst. Das Leben wirft dir die Brocken sowieso vor die Füße.

Bleib so lange stehen, bis du verstanden hast, was da passiert ist. Was die Botschaft dahinter sein könnte. Aber schlag keine Wurzeln, visualisiere deine Zukunft oder warte, das jemand anderer kommt und dich rettet.

Sieh dir die Brocken an, räume sie zur Seite und gehe dann weiter. Wenn du die Botschaft nicht verstehst oder nicht weißt, wie du loslassen kannst, hole dir Hilfe.

Dann lasse los und vertraue darauf, dass der Weg hinter dem Brocken weitergeht.

Wenn du losgelassen hast, brauchst du viel weniger Kraft als vorher.

Für mich ist Loslassen der beste und nachhaltigste Weg zur Veränderung, denn ...

1 | Das Potenzial ist in dir vorhanden, es ist nur verdeckt.

​Wenn dich etwas belastet, z. B. eine Sorge, ein Zweifel oder eine Angst, dann gab es immer einen Punkt in deiner eigenen Geschichte, an dem dich diese Emotion noch nicht beeinträchtigt hat.

An diesen Punkt kannst du zurückreisen, indem du nach und nach das loslässt, was du mit der Zeit an unbewussten emotionalen Verknüpfungen und Mustern angesammelt hast.

Denn die wirken wie unsichtbare Saboteure, die verhindern, dass du auf dein ursprüngliches Potenzial zugreifen kannst. Es ist blockiert durch die schmerzhaften Gefühle, die du an verschiedenen Stellen in deinem Leben abgespeichert hast und deinem Wunsch sie nicht mehr spüren zu wollen.

​Das ist nachvollziehbar und verständlich.

Allerdings ist das auch wie mit dem Zeug, was man unter den Teppich kehrt: Man kann darüber hinwegsehen aber die Beule wird leider immer größer mit der Zeit.

Und irgendwann stolpert man darüber.

Du hast viel mehr Selbstbewusstsein, (Ur-)vertrauen und Lebensfreude in dir, als du ahnst.

Durch Loslassen kannst du zu diesem Potenzial zurückreisen.

Wir schleppen alle ein Päckchen mit uns herum: eine Handtasche, einen Rucksack oder einen Seekoffer - je nachdem.

Je kleiner unser Reisegepäck ist, desto leichter kommen wir voran und desto entspannter fühlt sich die Reise an.


2 | ​Die meisten emotionalen Muster sind unbewusst.

Es gibt Ängste, die uns sehr bewusst sind und bei denen wir teilweise sogar den Ursprung oder die Entstehung nachvollziehen können. Dazu gehört so etwas wie Flugangst, Prüfungsangst, Angst vor dem Zahnarzt oder die Angst vor Hunden.

Gerade was unser Essverhalten angeht, sind uns Ängste oft nicht bewusst.

Wir möchten gerne glauben, dass wir alles im Griff haben und über die wichtigsten Dinge in unserem Leben uneingeschränkt bestimmen können. Wenn wir etwas nicht wollen, tun wir es einfach nicht und wenn wir etwas erreichen wollen, setzen wir uns Ziele und steuern sie Schritt für Schritt an.

Prima.

Und warum klappt das dann oft nicht?

Vor allem dann, wenn wir uns selbst verändern wollen, einen Lebenstraum verwirklichen, alte Gewohnheiten ablegen oder uns gesünder ernähren, wirds schwierig.

Wenn man genau weiß, was zu tun ist, müsste es doch ein Leichtes sein, es einfach nur mal zu machen.

Ist es aber nicht.

Denn wir werden zu einem viel größeren Teil als wir selbst denken durch unser Unterbewusstsein gesteuert. Hier sind alle Emotionen und Verknüpfungen, die wir seit sagen wir - Anbeginn der Zeit - durch unsere Erfahrungen angesammelt haben, gespeichert.

Davon sind uns ungefähr 10 % bewusst. Der Rest beeinflusst uns zwar, ist aber im normalen Tagesbewusstsein nicht greifbar.

​Unser Verstand kennt nur genau diesen kleinen Bruchteil. Deshalb ist er nur sehr eingeschränkt hilfreich, wenn wir nach neuen Lösungen für diese altbekannten Herausforderungen suchen.

Er versucht aus den bewussten Erfahrungen der Vergangenheit Lösungen für die Zukunft abzuleiten. Das funktioniert so aber nicht.

Oder sagen wir besser: Die Wirksamkeit liegt bei genau besagten 10 %.

Überschaubar, also.
 
Es sind aber genau diese Gefühle, die uns unbewusst steuern, die uns auch die Möglichkeit zur Veränderung geben.

Wir müssen unter den Teppich schauen.

3 | Du brauchst wenig Willenskraft.

Die gute Nachricht an dieser Verteilung 90 % unbewusste und nur 10 % bewusste Muster ist: Es gibt ein Potenzial von 90%, das du bisher wahrscheinlich noch gar nicht genutzt hast, wenn es um deinen Wunsch nach Veränderung geht.

Wenn du diesen Teil mit einbeziehst, brauchst du viel weniger Druck, Disziplin und Willenskraft als bisher, denn du hast Zugriff auf eine viel wirksamere Ressource.

Anstrengend wird es nur, wenn du weiterhin das ignorierst, was unter dem Teppich liegt. Wenn du versuchst immer höher zu springen, um die Beule zu überwinden und stattdessen größere Besen und weitere Teppiche kaufst.

Das macht es stressig und ermüdend.

Wenn du allerdings den Teppich anhebst, schaust, was sich da so angehäuft hat und dort fegst anstatt nur drumherum, bist du viel schneller fertig. Es ist nachhaltiger und kostet dich auf Dauer viel weniger Kraft.


4 | Loslassen hat keine Nebenwirkungen.

​Der Vorteil beim Loslassen ist, du kannst eigentlich nicht viel falsch machen. Es wird ja nichts verändert, umprogrammiert oder hinzugefügt.

Es ist eher wie beim Entrümpeln. Die Gefahr, dass du etwas entsorgst, was du seit Jahren sowieso nicht mehr gesehen oder genutzt hast und dann plötzlich wieder brauchst, ist sehr gering.

Du wirst es nicht vermissen. Ganz im Gegenteil, dir wird dann erst bewusst werden, wie befreiend es ist, wenn es endlich weg ist.

Und wenn du etwas loslässt, was nicht da war oder was mit dem Thema, bei dem du etwas verändern willst, nichts zu tun hatte, passiert halt nichts. Du stehst genau da, wo du vorher auch schon warst.

Im besten Fall aber fühlst du dich befreit, hast mehr Leichtigkeit und kannst entspannt weitergehen - ohne Hindernisse und Stolperfallen.


5 | Du kommst an deinen wahren Wesenskern.

Wir verschwenden einen Großteil unseres Lebens mit völlig überflüssigen Fragen:

Wie muss ich sein, ...
Was muss ich tun, ...
Wie muss ich mich verhalten, ...
Welche Regeln muss ich befolgen, ...

... um nach außen möglichst normal, kompetent, erfolgreich oder glücklich zu wirken?
... um möglichst unkompliziert und nett zu erscheinen, damit mich alle mögen?

Vor allem während wir erwachsen wurden und noch nicht sicher waren, wer wir sind und was wir vom Leben erwarten, haben solche Fragen viel Platz eingenommen. Und eine Menge Energie gefressen.

Ständig musste man sich selbst von außen betrachten und bewerten, um zu überprüfen, inwieweit man dem Bild entspricht, was man seinem Umfeld zeigen wollte.

Dieser ganze Ablauf erfordert ein hohes Maß an Kontrolle. Mit der Zeit führt er auch zu einem schlechten Selbstwert, denn der eigene Fokus ist ständig auf den unerwünschten Abweichungen vom erwünschten Idealbild.

Mit diesem Verhalten verdecken wir unseren wahren Wesenskern. Die dadurch entstehenden, konkurrierende Energien erzeugen Druck, Stress, Angst, und eine ständige innere Anspannung.

Auf Dauer macht das unzufrieden und erschöpft einen emotional.

Unsere Zellen speichern emotionale Erinnerungen ab. Immer wenn ein Gefühl nicht zu Ende gefühlt wird, weil es zu schmerzhaft ist oder von und selbst oder unserem Umfeld nicht akzeptiert wird, wandert es in unser Zellgedächtnis.

Hier wird es Teil unserer unbewussten Programmierung und zeigt sich in emotionalen Verhaltensmustern oder auch körperlichen Symptomen.

Wenn man das weiß, ist das schon die halbe Miete.

Denn alle Programme, Muster und Gedankenschleifen, die wir uns selbst gebaut und durch Wiederholung eingeprägt haben, können wir auch wieder auflösen.

Je mehr du also falsche Selbstbilder und verdrängte Emotionen loslässt, desto entspannter wirst du und desto mehr bewegst du dich auf deinen eigenen, wahren Wesenskern zu.

Und das macht automatisch glücklicher.

Je mehr man loslässt, desto mehr kommt man bei sich selbst an.

​Überlege dir, was du endlich loslassen willst und wie das dein Leben verändern würde. Das schafft zusätzlich Motivation, um die nächsten Schritte zu gehen.

Wenn du belastende Gefühle nicht mehr verdrängst und emotionale Muster loslässt, brauchst du keine Ablenkung und Ersatzbefriedigungen mehr in deinem Leben.

Du willst herausfinden, wie deine unbewusst gespeicherten Emotionen mit deinem Essverhalten verbunden sind?  In meiner Erkenntnis Session helfe ich dir da zu suchen, wo du bisher nicht hingeschaut hast:

​​Hier meine liebsten Inspirationen zum Thema Loslassen: Zitate und Sprüche.

Loslas​​​​​sen: Zitate, die inspirieren.

Wer werden will, was er sein sollte, der muss lassen, was er jetzt ist.
Meister Eckhart

Man wandelt nur das, was man annimmt.
Carl Gustav Jung

Nicht die Dinge beunruhigen die Menschen, sondern ihre Meinungen über die Dinge.
Epiktet

Was für die Raupe das Ende der Welt bedeutet, ist für den Rest der Welt ein Schmetterling.
Laotse

Wir müssen erst einem Leben Lebewohl sagen, bevor wir in ein neues eintreten können.
Anatole France

Manche Leute glauben, Durchhalten macht uns stark. Doch manchmal stärkt uns gerade das Loslassen.
Hermann Hesse

​Mögen Zeichen an der Straße deines Lebens sein, die dir sagen, wohin du auf dem Wege bist. Mögest du die Kraft haben, die Richtung zu ändern, wenn du die alte Straße nicht mehr gehen kannst. 
​Irischer Segenswunsch

Was wir nicht schaffen, müssen wir loslassen, sonst schafft es uns.
Ernst Ferstl

Am Ende zählen nur drei Dinge: Wie gut haben wir gelebt. Wie gut haben wir geliebt. Wie gut haben wir loslassen gelernt. 
Jack Kornfield

​Wer glücklich reisen will, reise mit leichtem Gepäck. 
​Antoine de Saint-Exupéry


Loslassen: Sprüche, die motivieren.

Wer die Vergangenheit nicht loslässt, ist gezwungen sie zu wiederholen.

​Auf die Zeit und das Vergessen zu setzen heißt verdrängen. Vergeben und loslassen heißt verändern.

​Heute entscheide ich zu vergeben. Nicht, weil ich gutheiße was passiert ist, sondern weil meine Seele Frieden verdient.

​Wenn du immer versuchst das Ufer im Auge zu behalten, wirst du nie neues Land entdecken.

​Stolpere nicht über die Dinge, die hinter dir liegen.

​Goodbye past. Now it's time for me to shine. Amazing things are on their way.

​Loslassen heißt zu akzeptieren, dass du die Vergangenheit nicht ändern kannst. Aber darauf zu bestehen, dass sie nicht deine Zukunft bestimmt.

​If it doesn't help me glow or grow, I let it go.

​Loslassen heisst nicht, die Dinge an sich zu ändern, sondern die Bedeutung, die du ihnen gibst.

​Durch Loslassen wandelst du Erfahrung in Weisheit.

Wenn du eine Erinnerung brauchst zum Loslassen: Zitate, die du direkt auf Pinterest pinnen kannst:

Warum Loslassen der beste Weg zur Veränderung ist - und 20 motivierende Zitate.
Warum Loslassen der beste Weg zur Veränderung ist - und 20 motivierende Zitate.
Warum Loslassen der beste Weg zur Veränderung ist - und 20 motivierende Zitate.
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Warum Loslassen der beste Weg zur Veränderung ist - und 20 motivierende Zitate.
Warum Loslassen der beste Weg zur Veränderung ist - und 20 motivierende Zitate.

2 Antworten

  1. Liebe Martina Herzlichen Dank für den schönen Artikel über das Loslassen. Ich kann das Buch „Die unbändige Seele“ von Michael Alan Singer wärmstens empfehlen. Sonnige Grüsse Claudia
    • Martina Aust
      ... freut mich, dass er Dir gefallen hat. Das Buch werde ich mir mal ansehen. Danke für den Tipp. Liebe Grüße Martina

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