Einen anderen Menschen loszulassen, kann eine der schwersten Entscheidungen sein, die wir im Leben treffen müssen. 

Sie ist oft mit Enttäuschung, Schmerz und Trauer verbunden.

Nicht selten kratzt sie auch an unserem eigenen Bild von uns selbst, berührt unsere eigenen Verlustängste und bringt dadurch Schuldgefühle mit sich. 

Trotzdem gibt es Zeiten und bestimmte Umstände, in denen es für unser eigenes Wohlbefinden und unseren inneren Frieden notwendig ist, einen bestimmten Menschen loszulassen. 

Dabei kann es sich um eine Liebesbeziehung, eine Freundschaft, Bekanntschaft, einen Kollegen bzw. Kollegin oder ein Familienmitglied handeln, die deinen engeren Kreis verlassen. 

Was bedeutet es, Menschen loszulassen?

Zunächst mal bedeutet Loslassen lediglich, die Bedeutung, die du etwas oder jemandem gibst, zu verändern. Es heißt deine mentale und emotionale Verbindung deutlich zu lockern oder ganz aufzulösen.

Das Ergebnis ist dann, dass du weniger daran denkst, weniger emotional reagierst und dein Verhalten auch nicht mehr bewusst oder unbewusst durch diesen Menschen oder das Thema beeinflusst wird.

Stell es dir wie eine Art emotionale Emanzipation vor.

Du bist dann im Frieden mit der Angelegenheit und spürst weder Ärger, Wut noch Reue in dir.

Es bedeutet nicht zwangsläufig, dass du den Kontakt zu jemandem abbrechen, alle Brücken hinter dir sprengen und ein großes Drama heraufbeschwören musst. Auch wenn das in Einzelfällen vielleicht manchmal unerwünschte Nebeneffekte sein können.

Auf der anderen Seite bedeutet die Tatsache, dass du Frieden anstrebst und den anderen loslässt, auch nicht, dass du sein oder ihr Verhalten gutheißt.

Auch bei Vergebung geht es in erster Linie um dich und deine Zukunft und nicht die Billigung dessen, was eine andere Person getan hat.

Du schadest dir selbst, wenn du belastende Gefühle zu lange mit dir herumträgst und der, den es treffen soll, bekommt davon im Zweifelsfall gar nichts mit.

Wie finde ich heraus, ob ich einen Menschen loslassen sollte?

Da diese eine sehr persönliche Entscheidung ist und keine Beziehung in allen Punkten mit einer anderen vergleichbar ist, kannst das nur du selbst für dich herausfinden.

Egal wie viele andere Personen in deinem Umfeld der Meinung sind, dass du diesen Menschen gehen lassen solltest, solange du selbst nicht wirklich die Entscheidung getroffen hast, wird es für dich nicht funktionieren.

Hier sind 10 Anzeichen dafür, dass ein Festhalten an der Beziehung möglicherweise nicht gesund für dich ist.

1 | Der Mensch ist bereits aus deinem Leben gegangen

Ist jemand bereits aus deinem Leben gegangen, entweder weil er verstorben ist oder die Beziehung zu dir abgebrochen hat, solltest du ganz besonders gut hinsehen.

Eine Beziehung, die physisch zu Ende geht, ohne dass man es selbst wollte, verursacht in der Regel Schmerz und Trauer.

Oft will man es auch nicht wahrhaben, hält fest, spielt nochmal alle vergangenen Ereignisse durch, um den Punkt zu finden, an dem man hätte etwas anders machen können.

Am Ende ändern weder die Schuldgefühle, noch der Versuch ständig in parallele Realitäten zu wechseln etwas an den Tatsachen.

Muss man einen Menschen loslassen, den man liebt oder mal geliebt hat, fällt die Entscheidung besonders schwerer.

Ist die erste Phase der Enttäuschung und des Kummers vorbei, hilft es, sich bewusst zu machen, wie viel Energie einen das Festhalten an etwas, dass so nicht mehr existiert, kostet.

Das permanente Wiederaufbauen einer energetischen Verbindung kostet Kraft, die man gut für andere Herausforderungen des Alltags gebrauchen könnte.

Wenn du spürst, dass es Zeit ist, nimm dir ein passendes Loslass-Ritual zur Hilfe und hol dir damit langfristig deine Kraft zurück.

2 | Deine Grenzen werden nicht respektiert

Mit dem Grenzen setzen ist es ja so eine Sache, man muss erstmal für sich selbst herausfinden, wo sie überhaupt liegen und was man noch tolerieren kann uns was eben nicht.

Bist du allerdings an dem Punkt angelangt und fängst an auch auszusprechen, was du möchtest und was für dich nicht passt, wird es spannend.

Du wirst feststellen, dass es Menschen gibt, die das akzeptieren und welche, die auf dem Ohr irgendwie taub sind. 

Veränderst du dich, müssen sich die Menschen in deinem Leben zwangsläufig darauf einstellen. Das nicht zu wollen, ist ihr gutes Recht.

Wenn es für dein Gegenüber allerdings keine Rolle spielt, was du möchtest, womit du dich wohlfühlst oder was deine Bedürfnisse sind, solltest du näher hinschauen. 

Fühlst du dich bedrängt oder genötigt, gegen deine Werte und innere Einstellung zu handeln, wird es kritisch.

Werden deine Einwände oder dein „Nein“ einfach übergangen oder wegdiskutiert und am Ende erwartet, dass du dich anpasst, stimmt etwas nicht.

Menschen loslassen - Frau geht los, während sie noch jemanden festhält

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3 | Du wirst belogen oder es wird schlecht über dich geredet

Wenn jemand nicht die Wahrheit sagt, kann das unterschiedliche Gründe haben: Er möchte andere oder sich selbst schützen, Konflikte vermeiden oder die Situation zu seinen Gunsten beeinflussen. 

In erster Linie spricht es aber dafür, dass dieser Mensch dir nicht vertraut und ihr nicht offen kommuniziert.

Wird hinter deinem Rücken schlecht über dich geredet, ist die Lage eindeutiger.

Oft handelt es sich hier um Manipulationsversuche, um dich zu steuern und dein Verhalten zu beeinflussen.

Du bemerkst es übrigens in der Regel daran, dass gemeinsame Freunde oder Bekannte sich plötzlich merkwürdig dir gegenüber verhalten, ohne dass du selbst Kontakt zu ihnen hattest oder etwas vorgefallen wäre, das das erklären könnte.

Angst, dass man schlecht über dich redet, wenn du diesen Menschen loslassen solltest, brauchst du in dem Fall nicht zu haben, denn es ist ja bereits der Fall.

4 | Geben und Nehmen ist nicht im Gleichgewicht

In jeder Beziehung gibt es Phasen, in denen der eine Teil mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung benötigt als der andere.

Gibt es allerdings dauerhaft ein Ungleichgewicht in dieselbe Richtung, ist die Beziehung nicht ausgeglichen.

Das schwächste Anzeichen dafür ist, dass der Redeanteil in euren Gesprächen ungleich verteilt ist und die Aufmerksamkeit vorwiegend bei derselben Person liegt.

Deine Atempausen werden genutzt, um eine Verknüpfung zur eigenen Situation herzustellen und damit das Gespräch auf sich selbst zu lenken.

Auch wenn du dich immer nach einer Freundin richten musst und ihr euch ausschließlich zu den Zeiten und an den Orten treffen könnt, die ihr entgegenkommen, ist das ein Zeichen eines Ungleichgewichts. 

Bist du immer die erste Anlaufstelle bei Problemen und auch jederzeit erreichbar, bekommst im Notfall aber keine oder nur sehr widerwillig Unterstützung, gibst du wahrscheinlich dauerhaft mehr, als du bekommst.

5 | Die Beziehung kostet mehr Energie, als du hast

Am Ende ist es ja deine Entscheidung, wie viel du gibst und was für dich eine Beziehung auf Augenhöhe ist.

Gehst du für die Aufrechterhaltung der Verbindung allerdings dauerhaft über deine Grenzen, wird es kritisch.

Gibt es Aufmerksamkeit, Verständnis und Anerkennung immer nur von dir, aber nie für dich, lohnt sich ein genauerer Blick auf die Situation.

Frage dich, was genau du verlierst, wenn du diesen Menschen loslassen würdest.

Braucht er wirklich so viel Unterstützung und wenn ja, bist du dann die einzige und wirklich richtige Person, um diese zu geben?

Oder zieht dein Gegenüber vielleicht sogar Kraft daraus, dich klein und schwach zu halten, weil er sich dann selbst stärker fühlen kann?

6 | Negative Gefühle überwiegen

Es gibt Verbindungen zu anderen Menschen, in denen dreht sich alles um Probleme. Egal worum es geht, es ist immer schwierig.

Bedenken - Ängste - Zweifel

Selbst wenn man sich bemüht, andere Sichtweisen hineinzubringen, gibt es nie eine Lösung. 

Mit der Zeit bekommst du so das Gefühl, dass es nur darum geht sich zu beschweren und eine positive Veränderung nicht wirklich gewünscht wird. 

Drama und Konflikte scheinen eine Art Treibstoff oder sogar Lebenselixier zu sein. Vielleicht hast du auch das Gefühl, dass dein Gegenüber fast süchtig nach negativen Nachrichten ist. 

Auch Emotionen können ansteckend sein.

Hast du jemanden in deinem Umfeld, der sich dauerhaft freiwillig in diesen schweren, belastenden Schwingungen aufhält, wird dich das nicht unbeeinflusst lassen. 

Am Ende steckt ihr beide fest und niemandem ist geholfen.

Deutliche Anzeichen dafür, dass dir diese Verbindungen schadet: Wenn du an die Person denkst, fühlst du dich sofort schlechter, energielos oder hast das Gefühl dich zurückziehen zu müssen.

Frage dich in dem Fall, ob es sich nur um eine herausfordernde Phase handelt oder es eine Art grundsätzliche Einstellung ist. Könnte man etwas ändern, will es aber gar nicht?

Manchmal muss man negative Menschen loslassen, um sich selbst zu schützen und um ihnen die Chance zu geben, Verantwortung für ihre eigene Situation zu übernehmen.

Mache dir bewusst, dass du nicht für die Gefühle anderer Menschen verantwortlich bist. 

7 | Dein Vertrauen wird missbraucht

Das sollte sich eigentlich von selbst verstehen. Wenn man mittendrin steckt, sieht man aber leider oft nicht klar. 

Vertraust du dich jemandem mit deinen ganz persönlichen Herausforderungen und Gefühlen an, kostet dich das wahrscheinlich Überwindung. Du wirst das nur bei jemandem tun, dem du vertraust.

Deshalb gehst du davon aus oder bittest sogar darum, mit niemand anderem über die Dinge zu sprechen, die du dir von der Seele redest.

Wird ein solcher Vertrag dann gebrochen, gibt es kaum ein Argument, das das rechtfertigen würde.

Ging es um Leben und Tod oder die Aufklärung schwerer Straftaten?

Nein?

Dann stellt die Missachtung einer solchen Vereinbarung automatisch euer Verhältnis infrage. 

8 | Deine Entwicklung wird sabotiert

Ok, das ist schon deutlich schwerer zu erkennen.

Du hast große Pläne in deinem Leben? Träume und Ziele, die du verfolgst?

Vielleicht versuchst du auch nur etwas zu heilen, dich selbst weiterzuentwickeln und stärker zu werden?

Das Aufzeigen von Risiken und Fallstricken kann ein der Akt der Fürsorge und Anteilnahme an deinem Leben sein. Dann geht es in erster Linie um dich und dein Wohlergehen.

Diese Rolle übernehmen oft die Eltern, vor allem dann, wenn sie noch nicht so richtig losgelassen haben.😉️

Ist die Sorge gerechtfertigt, helfen dir die Hinweise bestimmt weiter und du nimmst sie gerne an.

Steht dahinter allerdings ein andere, eigene Motivation, sieht die Sache anders aus.

Das ständige Streuen von Zweifel und Bedenken, hinterlässt seine Spuren und kann nicht nur deine Motivation, sondern auch deinen Selbstwert ungünstig beeinflussen.

Frage dich, was die andere Person davon hat, ständig Wasser in dein Feuer zu gießen?

Gehst du einen Weg, den sie sich selbst nicht zu gehen wagt oder ist sie mit ihren eigenen Plänen gescheitert?

Könnte sie sich aufrichtig für dich freuen, wenn deine Wünsche in Erfüllung gingen und du nach deinen eigenen Maßstäben erfolgreich würdest?

Streut dir jemand regelmäßig Salz in die Suppe und hinterfragt alles, was du tust überkritisch, vertraut er dir entweder nicht oder versucht dich (unbewusst) zu sabotieren.

Du darfst Menschen loslassen, die dich nicht wachsen sehen wollen, denn sie haben nicht dein Bestes im Sinn.

9 | Die Kommunikation ist dauerhaft gestört

Die Qualität einer Beziehung zeigt sich ja erst dann so richtig, wenn die ersten Konflikte auftauchen. 

Kann man zwar über alles reden, aber nicht über die Beziehung selbst, ist das unter Umständen ein Anzeichen dafür, dass etwas nicht stimmt.

Werden Konflikte immer nur in Schweigen erstickt oder dadurch vermieden, dass es eine Weile Abstand gibt, bevor alles genauso weitergeht wie vorher, wird das auf lange Sicht schwierig. 

Dahinter kann die Überzeugung eine oder beider Seiten stehen, dass man Probleme um jeden Preis vermeiden muss, anstatt sich über unterschiedliche Vorstellungen auszutauschen. 

Aber gerade dadurch kommt es dann immer wieder zu Missverständnissen und Streitigkeiten, sodass sich ungesunde Muster nicht weiterentwickeln können.

Werden Differenzen und unterschiedliche Erwartungen nicht benannt und anerkannt, hält man die damit verbunden negativen Emotionen fest und verstärkt sie so auf Dauer weiter. 

Kommt dazu die fehlende Bereitschaft zur Selbstreflexion und sich in andere hineinzuversetzen, wird es schwer positive Entwicklungen herbeizuführen.

Je länger du unverändert an einer solchen Verbindung festhältst, desto größer wird der Schmerz für alle Beteiligten.

10 | Du wirst manipuliert

Psychologische Manipulation wird heute häufig auch mit dem Begriff „Gaslighting“ bezeichnet.

Dabei geht es darum, dass eine Person versucht eine andere zu verunsichern, indem sie ihre Wahrnehmung der Realität infrage stellt. 

Ziel dieses Verhaltens ist es meist, Verwirrung zu stiften und Selbstzweifel zu säen.

Durch diese Taktik kann die ausübende Person auch von sich selbst ablenken oder die Verantwortung auf jemand anderen abwälzen.

Nicht immer ist ihr dieses Verhalten bewusst, was es aber für die anderen Beteiligten natürlich nicht leichter macht. 

Wie so oft, muss man das erst einmal erkennen, wenn man mittendrin steckt oder es gar nicht anders kennt. Besonders schwer fällt das, wenn man mit einem ähnlichen Verhalten innerhalb der Familie aufgewachsen ist.

Was können Anzeichen dafür sein?  

Bestimmte wiederkehrende Situationen können dir einen Hinweis darauf geben, dass Manipulation im Spiel ist.

  • Irgendwie bist du am Ende immer Schuld, egal wie die genauen Umstände sind.

  • Dir werden die Worte im Mund herumgedreht.

  • Das Thema wird während des Gesprächs ständig gewechselt, bis du selbst nicht mehr weißt, worüber du sprechen wolltest.

  • Wenn es um Verantwortung und Absprachen geht, kann man sich plötzlich an nichts mehr erinnern. (Eine meiner Klientinnen hat in dem Zusammenhang den Begriff „Wannabe Demenz“ geprägt)

  • Dir wird ständig das Gefühl gegeben, überempfindlich zu sein.

  • Man vermittelt dir, dass du mit deiner Meinung allein dastehst und alle anderen aufseiten deines Gegenübers stehen.

Ist dieses Verhalten zusätzlich mit fehlendem Unrechtsbewusstsein verbunden, hast du wahrscheinlich keine andere Möglichkeit, als auf Abstand zu gehen. 

Wenn sich die Situation nicht verändert, obwohl du sie angesprochen hast und du auch keinen Willen dazu bei deinem Gegenüber erkennst, kannst du diesen toxischen Menschen nur loslassen. 

Wenn dir jemand zeigt, wer er ist, glaub ihm beim ersten Mal. 

Maya Angelou

Innere Blockaden, die verhindern, dass du Menschen loslassen kannst.

Hast du die ersten Warnsignale erst einmal erkannt, verbindet dein Verstand mit der Zeit die restlichen Punkte miteinander.

Er liefert dir so immer mehr Informationen über das, was bisher nur unterschwellig in deiner Beziehung spürbar war.

Durch dieses genauere Hinschauen bekommst du ein schärferes Gesamtbild. 

Kommst du dann zu dem Schluss, dass dir der andere Mensch nicht guttut und du mehr Abstand brauchst oder den Menschen loslassen willst, können nochmal Herausforderungen auftauchen.

Solche Entscheidungen rufen deine inneren Glaubenssätze über dich selbst auf den Plan.

Kommt da ein Gefühl von Versagen auf, weil du dich nicht genug anpassen konntest?

Spielt deine eigene Angst vor Ablehnung mit hinein? Darfst du niemanden enttäuschen?

Funkt dir das Gefühl nicht gut genug zu sein und froh sein zu müssen, um jeden, der dich in seinem Leben haben will, dazwischen?

Wenn du einen Menschen loslassen musst, weil dir die Beziehung nicht mehr guttut, bist du nicht gescheitert, sondern wahrscheinlich an der Situation gewachsen.

Du nimmst diese Erfahrung mit in deine Zukunft und vermutlich wird das die Art, wie du Beziehungen führst, verändern.

Blickst du in ein paar Jahren zurück, wirst du deinem heutigen Ich dankbar sein, dass es sich für dich und gegen den Schmerz entschieden hat.

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Martina Aust
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